Seit 2023 nutzen Indigo Waves den Discovery Mode, um ihr Publikum zu vergrößern und ihre Musik neuen Hörerinnen vorzustellen. Für den Discovery Mode fallen keine Vorlaufkosten an, was ihn zu einem wertvolles Tool zum Experimentieren macht. Und das hat sich ausgezahlt: Die Anzahl der Hörerinnen stieg dadurch stark an. „Ich wollte einfach mal sehen, wie es läuft“, sagt Mink. „Dann hat sich die Anzahl unserer Hörerinnen verdoppelt und wir haben uns gefragt, ob wir 100.000 Hörerinnen erreichen würden. Und das ist dann tatsächlich passiert – und dann 200.000 und dann 300.000.“
Der Discovery Mode wurde schnell zu einem wichtigen Teil der Marketingstrategie der Band. Sie schaltet regelmäßig monatliche Kampagnen mit neuen und älteren Songs. Oestreich sagt: „Ich habe das Gefühl, dass das unserer Motivation geholfen hat und uns dazu gebracht hat, häufiger neue Musik zu veröffentlichen. Matt und ich sind gerade erst von unserer Tour zurückgekehrt und wir dachten sofort: ‚Okay, lass uns wieder ins Studio gehen.‘“ Die Strategie der Band besteht darin, neue Songs für den Discovery Mode auszuwählen, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen. Dann überprüft das Duo monatlich die wichtigen Leistungsmetriken des Discovery Mode, wobei sie sich besonders auf die Metriken zu Hörer*innen und zur Intent-Rate konzentrieren. Dadurch können die beiden Musiker besser nachvollziehen, wie der Discovery Mode dazu beiträgt, die Reichweite zu vergrößern und das Publikum zu überzeugen.
Nutzung des Discovery Mode während des gesamten Veröffentlichungszyklus von Mirror
![]()
Der Discovery Mode war ein wesentlicher Teil der Veröffentlichungsstrategie für Mirror, das neue Album von Indigo Waves, das am 7. März 2025 erschien – vom Promoten von Singles vor dem Release bis hin zur Aufrechterhaltung der Dynamik danach. In Verbindung mit Tools wie Marquee und Showcase erreichte die Band im ersten Monat nach der Veröffentlichung schnell den Meilenstein von 350.000 monatlichen Hörer*innen – mehr als sie bis zu dem Zeitpunkt je hatte.
Vorfreude auf die Neuerscheinung steigern
Im Jahr vor der Veröffentlichung von Mirror droppte die Band alle paar Monate eine Single des Albums (insgesamt sechs Stück). Sie wurden alle in den Discovery Mode aufgenommen, um die Vorfreude auf das anstehende Album zu wecken. Indigo Waves veröffentlichten zusätzlich für jede Single ein Showcase. „Das ist zum Teil eine Pre-Release-Strategie, zum Teil einfach unser Stil. Wir versuchen, jeder Single ihren Moment im Rampenlicht zu geben, bevor wir eine neue veröffentlichen“, sagt Oestreich. Der Discovery Mode trug dazu bei, die Reichweite der neuen Singles zu erhöhen. Einige Songs verzeichneten einen mehr als fünffachen Anstieg der Hörer*innen nach dem ersten Monat im Discovery Mode.
![]()
Interaktionen mit dem Album fördern
Als Mirror im März 2025 veröffentlicht wurde, hatten Indigo Waves mehr als 77.000 monatlich aktive Hörerinnen (22,4 % des Gesamtpublikums). Die Band nutzte Marquee und Showcase, um die Interaktionen mit Mirror weiter zu fördern, und wählte für Showcase die Überschrift „Neue Musik“. Zeitgleich schaltete die Band weiterhin Discovery Mode-Kampagnen mit Singles aus dem Album sowie Katalogsongs. Um den Releasemoment optimal zu nutzen, hoben die Musiker das Album mit der Künstlerinnen-Empfehlung auf ihrer Künstlerinnen-Seite hervor. Sie wollten ihre neue Musik auf möglichst viele Arten bei den Hörerinnen promoten. Diese ganzheitliche Strategie half ihnen, die Anzahl der monatlichen Hörerinnen allein im ersten Monat nach der Veröffentlichung um über 25 % zu steigern, wobei Super-Hörer*innen mehr als 20 % der monatlich aktiven Hörerinnen ausmachten, die das Album gestreamt haben.
Den Moment verlängern
Um die Dynamik nach der Veröffentlichung aufrechtzuerhalten, wählte die Band Songs aus Mirror für den Discovery Mode aus, sobald sie berechtigt waren, zusammen mit Katalogsongs, um die Anzahl der monatlichen Hörer*innen weiter zu steigern. Die beiden Musiker erstellten auch Canvases für jeden ihrer Songs (ein Tool, das sie regelmäßig nutzen), um die Persönlichkeit der Band zu präsentieren und ihre Europatour im Frühjahr zu promoten. Die Band fügte sogar ihr Merch auf Spotify hinzu, um auch Fans, die nicht zu den Konzerten gehen konnten, die Möglichkeit zu geben, Vinyls, T-Shirts und Mützen zu kaufen. Mit diesem Ansatz gingen Indigo Waves auf Tour und trafen auf ein Publikum, das von ihrer Neuerscheinung begeistert war. Die Konzerte in ganz Europa waren ausverkauft und die Fans freuten sich darauf, Mirror live zu erleben.
Jetzt, nachdem sie von der Tour zurückgekehrt sind, sagt Mink: „Wir haben überlegt, wie es jetzt weitergeht. Wir haben uns Ziele gesetzt und besprochen, in welche Richtung wir als Nächstes gehen wollen.“ Vor diesem Hintergrund lautet der wichtigste Ratschlag von Oestreich an andere Künstler*innen – den sie auch selbst befolgen: „Hab keine Angst, einen schlechten Song zu schreiben. Mach einfach weiter. Je mehr du schreibst, desto mehr lernst du. So entstehen irgendwann diese großartigen Alben.“
![]()
Indigo Waves auf ihrer Europatour