Der vollständige Leitfaden zu Zielgruppensegmenten

April 25, 2024

Von Gelegenheitshörer*innen zu Superfans: Zielgruppensegmente auf Spotify verstehen

Monatliche Hörerinnen, Followerinnen, Super-Hörerinnen – das klingt alles ziemlich ähnlich, aber jede dieser Metriken repräsentiert eine andere Art von Beziehung zwischen Künstlerinnen und Fans. Es ist wichtig, dass du diese Unterschiede kennst, um dein Publikum auf Spotify zu verstehen und deine Ziele zu erreichen.

Als wir Zielgruppensegmente in Spotify for Artists eingeführt haben, war unser Ziel, neue Insights zum unterschiedlichen Engagement des Publikums zu bieten. Wir möchten dir dabei helfen, nachzuvollziehen, wie neue Hörer*innen sich zu loyalen Fans entwickeln.

Inzwischen umfasst der Tab „Segmente“ detaillierte Statistiken zur Größe der einzelnen Segmente, zur Entwicklung im Laufe der Zeit und zum jeweiligen Anteil an den monatlichen Streams.

In diesem Leitfaden erfährst du alles, was du über Zielgruppensegmente und die Metriken auf dem Tab „Segmente“ wissen musst. So lernst du deine Hörer*innen besser kennen und kannst fundierte Entscheidungen treffen, um deine Ziele zu erreichen.

Segmente

Zielgruppensegmente sind sowohl in der Webversion als auch in der mobilen App von Spotify for Artists verfügbar.

Rufe im Web den Tab „Publikum“ auf und klicke dann auf „Segmente“. Rufe in der mobilen App den Tab „Publikum“ auf, scrolle nach unten und tippe schließlich auf „Alle Segmente anzeigen“.

Unter „Segmente“ siehst du die Gesamtzahl deiner eindeutigen Hörerinnen der letzten zwei Jahre (wir nennen dies dein Gesamtpublikum) – aufgeschlüsselt danach, wie sie mit deiner Musik interagiert haben. Das ist die umfassendste Übersicht der Reichweite deiner Musik. Dein Gesamtpublikum setzt sich aus deinen monatlich aktiven, deinen zuvor aktiven und deinen programmierten Hörerinnen zusammen. Diese Segmente geben dir ein umfassenderes Bild deines Publikums. Du erfährst nämlich, wer deine Musik bewusst auswählt und streamt und wer sie eher passiv hört.

Hier ist eine Übersicht über diese Segmente und ihre Bedeutung:

  1. Monatlich aktive Hörer*innen: Das sind wertvolle Hörerinnen, die deine Musik innerhalb der letzten 28 Tage bewusst gestreamt haben, und zwar aus aktiven Quellen wie deinem Künstlerinnen-Profil, deinen Single- und Albumseiten, ihren eigenen Playlists und ihrer Bibliothek. Im Durchschnitt machen sie 33 % deines Gesamtpublikums aus, sind aber für 60 % der Streams und 80 % der Merch-Käufe auf Spotify verantwortlich. Diese Hörer*innen solltest du auf jeden Fall bei der Stange halten, damit sie weiter streamen und Teil deines Publikums bleiben.

    • Super-Hörer*innen: Sie sind deine treuesten monatlich aktiven Hörerinnen und haben deine Musik in den letzten 28 Tagen mindestens 15-mal bewusst gestreamt. Sie machen auch am wahrscheinlichsten genauso weiter. Super-Hörerinnen sind deine größten Fans auf Spotify und ein wichtiger Maßstab für Fandom.

    • Moderate Hörer*innen: Das sind monatlich aktive Hörerinnen, die deine Musik innerhalb der letzten 28 Tage drei- bis 14-mal bewusst gestreamt haben. Sie haben das Potenzial, zu Super-Hörerinnen zu werden. Sie sind zwar nicht ganz so aktiv wie Super-Hörer*innen, haben aber das Potenzial, sich im Laufe der Zeit zu solchen zu entwickeln.

    • Gelegentliche Hörer*innen: Das sind monatlich aktive Hörerinnen, die deine Musik innerhalb der letzten 28 Tage ein- oder zweimal bewusst gestreamt haben und sich zu moderaten Hörerinnen entwickeln könnten.

  2. Zuvor aktive Hörer*innen: Diese Hörerinnen waren früher Teil deiner monatlich aktiven Hörerinnen, haben deine Musik aber in den letzten 28 Tagen nicht bewusst gestreamt.

  3. Programmierte Hörer*innen: Das sind Hörerinnen, die deine Musik nur über programmierte Quellen gestreamt haben, z. B. redaktionelle Playlists, Playlists von anderen Hörerinnen, Sets vom KI-DJ, personalisierte Playlists wie „Dein Mix der Woche“, Spotify Radio und Autoplay. Sie haben deine Musik in den letzten zwei Jahren nicht über aktive Quellen gestreamt.

Der Zuwachs deiner monatlich aktiven Hörerinnen, besonders der Zugewinn von Super-Hörerinnen, hat einen erheblichen Einfluss auf deine Streams und die langfristige Publikumsbindung. Unterschätze dabei aber nicht die Bedeutung deiner zuvor aktiven und deiner programmierten Hörer*innen.

Deine zuvor aktiven Hörerinnen haben deine Musik schon einmal aktiv gestreamt und damit Interesse daran gezeigt. Sie lassen sich also leichter wieder für dich begeistern. Deine programmierten Hörerinnen hingegen entdecken deine Musik vielleicht zum ersten Mal über Quellen wie redaktionelle Playlists und Spotify Radio. Wenn ihnen gefällt, was sie hören, suchen sie vielleicht nach weiteren Songs von dir und werden zu monatlich aktiven Hörer*innen.

Metriken zur Hörer*innen-Conversion

Sobald jemand deine Musik streamt, wird er oder sie zu einem deiner Zielgruppensegmente dazugezählt. Das heißt aber nicht, dass Hörerinnen immer im selben Segment bleiben. Sie entdecken deine Musik vielleicht in Spotify Playlists, streamen sie über dein Künstlerinnen-Profil oder speichern sie in ihrer Bibliothek und wechseln dabei zwischen unterschiedlichen Segmenten.

Mit den Metriken zur Hörerinnen-Conversion verfolgen wir diese Änderungen jeden Monat und messen, wie erfolgreich du dabei bist, Gelegenheitshörerinnen zu treuen Fans zu machen.

  • Neue Hörer*innen: Das sind Hörerinnen, die deine Musik in den letzten zwei Jahren nicht gestreamt hatten, nun aber Teil deines Gesamtpublikums sind. Du kannst jetzt messen, wie viele neue Hörerinnen deine Musik jeden Monat auf Spotify erreicht.

  • Neue aktive Hörer*innen: Diese Hörerinnen streamen deine Musik zum ersten Mal seit mindestens zwei Jahren bewusst und sind damit jetzt monatlich aktive Hörerinnen. Sie hören deine Musik nicht unbedingt zum ersten Mal, aber zum ersten Mal aktiv. Es kann also sein, dass sie dich aus programmierten Quellen schon kennen.

  • Zurückgewonnene Hörer*innen: Diese Hörerinnen haben deine Musik mindestens einen Monat lang nicht aktiv gestreamt, sind jetzt aber wieder Teil deines aktiven Publikums. Wenn du mehr Hörerinnen zurückgewinnst, wirst du feststellen, dass du weniger zuvor aktive Hörer*innen und mehr aktives Publikum hast.

Anteil der Streams

Verwende das Diagramm „Anteil der Streams“, um dir ein Bild davon zu machen, wie sich verschiedene Segmente auf deine Streams auswirken. Dieses Tool liefert Daten darüber, wie viele der Streams in den letzten 28 Tagen auf die einzelnen Segmente entfallen.

So greifst du auf den Anteil der Streams für ein Segment zu:

  • Klicke in der Webversion auf ein Segment und dann im Ringdiagramm auf „Anteil der Streams“.

  • Falls du die mobile App nutzt, rufe „Publikum“ auf, tippe auf „Alle Segmente anzeigen“ und verwende das Balkendiagramm, um den Anteil der Streams für jedes Segment einzusehen.

Anhand der Daten auf dem Tab „Segmente“ kannst du dein Publikum in den verschiedenen Phasen des Fanseins verfolgen, von neuen Hörerinnen bis hin zu treuen Fans. Orientiere dich an den Metriken zur Hörerinnen-Conversion, um deine Marketing- und Releasestrategien auf Publikumszuwachs und Zurückgewinnung auszurichten – etwas, das für langfristigen Erfolg unerlässlich ist.

Sieh dir in der Webversion oder der mobilen App von Spotify for Artists den Tab Segmente an, um mehr über dein Publikum auf Spotify zu erfahren.

Spotify for Artists hilft dir dabei, die Fanbase aufzubauen, mit der du deine Ziele erreichst.

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